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Gemeinderat Archiv: Weilheim an der Teck

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Aus dem Gemeinderat

Artikel vom 17.10.2019

Vor der Sitzung hatte der Gemeinderat die Gelegenheit, sich persönlich ein Bild von den Möglichkeiten zu machen, wie ­digitale Medien in der Limburgschule für den Unterricht und die Schulpraxis eingesetzt werden können. Konrektorin Müller und die Lehrerin der Klassenstufen 1 bis 2 Frau Beck demonstrierten hierzu anschaulich ein Konzept und unterlegten dies mit Beispielen aus dem gelebten Unterricht. 

Im Fokus steht, den Schülern die notwendige Medien­kompetenz zu vermitteln, also den anforderungsgerechten, ange­messenen und kontrollierten Umgang mit Tablet und Co, und dabei sicherheitsbewusst und kritisch-selbstreflektiert zu bleiben. Vereinfacht gesagt: nicht zu viel davon, gezielt einsetzen und nicht unbewusst oder ungewollt eigene Daten preisgeben.

Immerhin besitzen mittlerweile rund 80 Prozent aller 10- bis 11-Jährigen ein eigenes Smartphone. Alarmierend ist dabei, dass rund 61 Prozent angeben, bereits mit unangenehmen Inhalten in Kontakt gekommen zu sein. 

Die Schule sieht also einen wichtigen Auftrag darin, den ­Schülern positive Wege der Nutzung aufzuzeigen und diese gleichzeitig vor schädigenden Einflüssen bestmöglich zu schützen. 

Gleichzeitig sollen die neuen Medien in den Unterricht eingebunden werden, ohne die bewährten Lehrformen zu ersetzen. Kopfrechnen und von Hand schreiben bleiben zentrale Bestandteile der Wissensvermittlung.

Die Lehrerschaft sieht in den neuen Möglichkeiten durchaus auch großes Potenzial, den Unterricht punktuell spannender zu gestalten und Anreize zu schaffen. So ist es gerade in den Klassenstufen 1 und 2 ganz normal, dass die Kinder sehr unterschiedliche Lernstände und Lerntypen aufweisen. Schüler, die schneller mit der Aufgabenstellung fertig sind dürfen daher beispielsweise, quasi als Belohnung, noch weitergehende ­Übungen mit ausgesuchten Lern-APPs machen und laufen nicht Gefahr sich zu langweilen, während sich die Lehrkraft intensiver mit Schülern mit größerem Nachholbedarf beschäftigen kann.

Dass dies für die Lehrer zusätzliche Herausforderungen und einen erhöhten Aufwand nach sich zieht, liegt auf der Hand. Das Team der Limburgschule will dies jedoch motiviert angehen und hat die notwendigen Maßnahmen in einem Medienentwicklungsplan auch schriftlich fixiert.

 

Bürgerfragerunde

Von den zahlreich erschienenen Zuhörern wurden keine Fragen gestellt.

Medienentwicklung an der Limburg-Grundschule

Die Unterrichtsformen und Bildungspläne an den Schulen ­müssen dem rasanten technologischen Fortschritt angepasst werden. Lehrkräfte müssen fortgebildet und die technische Infra­struktur ausgebaut werden. Der gesellschaftlich not­wendigen Medienbildung der Kinder kommt dabei eine zentrale Rolle zu. 

Die Limburg-Grundschule hat daher einen Medienentwicklungsplan erstellt. Dieser beschreibt detailliert das pädagogisch-­technische Konzept und definiert die erforderliche Ausstattung für die Limburg-Grundschule Weilheim.

Der Bund stellt im Rahmen des „DigitalPakts Schule“ 5 ­Milliarden Euro zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur zur Ver­fügung. Auf Weilheim heruntergerechnet kann die Stadt als Schulträger hieraus mit rund 379.800 Euro für alle Weilheimer Schulen rechnen.

Der Medienentwicklungsplan an der Limburgschule sieht für die Umsetzung zunächst eine Ertüchtigung der Grundinfra­struktur vor. Das Schulgebäude soll strukturiert verkabelt und wo erforder­lich mit WLAN ausgestattet werden. Dies ist auch so im DigitalPakt Schule vorgesehen und unabdingbare Voraus­setzung für den Einsatz der neuen Medien. Angesetzt sind hierfür rund 100.000 Euro aus den Mitteln des DigitalPakts (als Anteil der Limburgschule) plus weitere 86.000 Euro aus dem ­städtischen Haushalt.  

Weiterhin sollen Endgeräte nach dem jeweiligen Bedarf der Schule beschafft werden. Die geplanten Kosten für Projektionsflächen, Beamer, Dokumentenkameras und zunächst 40 Tablets belaufen sich auf rund 105.000 Euro, die aus dem städtischen Haushalt bestritten ­werden müssen. 

Der anschließende Support muss ebenfalls von der Stadt als Schulträger finanziert werden, außerdem notwendige Ersatz­beschaffungen. Selbst bei einer großzügig ange­setzten Nutzungs­dauer von fünf Jahren, sind dies nicht unerheb­liche Beträge. Zu dieser Problematik finden derzeit Gespräche ­zwischen Kultusministerium und Städtetag Baden-Württemberg statt.

Neben den Zuschüssen des Bundes sieht der Medienentwicklungsplan eine Finanzierung durch die Stadt also in Summe in Höhe von insgesamt 174.331,11 Euro alleine für die Limburgschule vor. Die laufenden Kosten für den Support wurden mit rund 10.000 Euro jährlich veranschlagt. Die Ersatz­beschaffungen sind darin noch nicht eingerechnet. 

In der Diskussionsrunde sprach sich die Mehrzahl der Gemeinde­räte positiv zu dem Konzept aus. Ein Gremiumsmitglied bemerkte, dass die digitalen Medien uns immer mehr begleiten. Deshalb ist es umso wichtiger, die Kinder auf die neuen Medien vorzubereiten. Die Schule habe eindrücklich gezeigt, dass man sich hier auf einem guten Weg befinde. Der herkömmliche Unterricht werde weitergeführt, aber durch die neuen Medien ergänzt. 

Ein anderer Gemeinderat bemerkte, 5 Milliarden Euro klingen zunächst nach viel Geld, aber auf Weilheim heruntergebrochen sei dies keine so große Summe mehr. Aber er sehe keinen Grund, dem Konzept, welches die Schulen aufgestellt haben, nicht zuzustimmen. Für die Kinder sei dies die Sache wert.

Es gab jedoch auch mahnende Stimmen. So gab ein Ratsmitglied zu bedenken, dass die Digitalisierung nicht aufgehalten werden kann. Wir sollten auf dieser Welle mitschwimmen, aber diese so gut wie möglich lenken. Man müsse immer hinter­fragen, was soll es nützen. Er sehe keinen echten Mehrwert für die Kinder. Es sei besser, wenn Schüler mit dem Stift lernen, als mit digitalen Medien. Keiner könne wirklich sagen, ob die neuen Medien den Schülern wirklich etwas bringen und ­diesen helfen. Es sei sehr wichtig, gute Bildung beizubehalten und sehr sorg­fältig auszuwählen, welche APPs wann und wie eingesetzt ­werden. Sonst bliebe es am Ende womöglich nur ein ­gigantisches Experiment an den Kindern.

Ein Ratskollege erklärte, von den vielen Informationen an der Schule sei besonders die Umfrage interessant gewesen, wie viele Kinder bereits digitale Medien nutzen. Auch die Kleinsten haben ganz offensichtlich schon regelmäßig Umgang damit. Daher müssten sie angeleitet werden. Nicht nur spielen, sondern sinnvoll einsetzen und auf Gefahren hinweisen, sei die Devise. Jeder Autofahrer muss einen Führerschein machen, das sollte sinngemäß auch für die digitalen Medien in der Schule gelten.

Zur Finanzierung bat ein Gemeinderat, die Möglichkeit des ­Leasings der Endgeräte zu untersuchen. Dies hat die Ver­waltung bereits angedacht und wird es zu gegebener Zeit einem Kauf gegenrechnen. 

Eine Gemeinderätin unterstrich die Bedeutung dessen, dass Kinder lernen, wie man sinnvoll und gut mit den neuen Medien umgehen kann. Ihre Frage, ob die Fördermittel aus dem Digital­Pakt in Höhe von 379.800 Euro auch anders auf die Schulen verteilt werden könnten, damit nichts verfällt, falls die Mittel für das Bildungszentrum Wühle nicht rechtzeitig abgerufen ­würden, wurde von der Verwaltung bejaht. Der Bürgermeister ent­gegnete jedoch, dass es auch am BZW Bestrebungen gebe, einen Medienentwicklungsplan zu verabschieden, damit dieser im Gemeinderat beraten werden kann.

Abschließend erkundigte sich ein Ratsmitglied, inwieweit auch die Lehrer für die neuen Medien fit gemacht würden. Hierzu konnte die Vertreterin der Schule ausführen, dass die Lehrer bereits Fortbildungen gemacht hätten und sehr motiviert seien, weitergehende Schulungen aber eigentlich erst dann Sinn machten, wenn die Endgeräte beschafft seien.

Die vorgesehene strukturierte Verkabelung des gesamten Schulgebäudes wurde daher vom Gemeinderat einstimmig ge­nehmigt, sowie die Beauftragung eines externen Dienstleisters für Planung und Betreuung. Auch die erforderlichen Anschaffungen sowie deren Betreuung durch einen externen Dienstleister wurden bewilligt und die Aufnahme der benötigten Mittel in den Haushaltsplan 2020 vorgesehen.

Aktueller Bericht zur Schulsozialarbeit an den Weilheimer Schulen

Die Schulsozialarbeit ist zu einem festen Bestandteil und einem wichtigen Qualitätsmerkmal des Schullebens an den Weil­heimer Schulen geworden. Im Rahmen der letztjährigen Haushalts­beratungen wurde die Verwaltung vom Gemeinderat um eine aktuelle Berichterstattung zur Schulsozialarbeit gebeten.

Ein Antrag auf Aufstockung der Schulsozialarbeit in der Limburgschule wurde während der Haushaltsberatungen im letzten Jahr allerdings zurückgestellt. Die Recherchen der Verwaltung haben ergeben, dass in vergleichbaren Schulen auch rund 0,5 ­Stellen ausreichen. Daher ist eine Aufstockung in Weilheim nicht ­zwingend erforderlich. Zusammen verfügen Limburgschule mit Förderschule, Werkrealschule und Realschule damit über 150 Prozent Stellen in der Schulsozialarbeit.

Beide Schulsozialarbeiter, Frau Eva-Maria Schmidt von der Limburgschule und Fabian Teimel vom Bildungszentrum Wühle, stellten sich und ihre Arbeit in einem Tätigkeitsbericht näher vor.

Den Löwenanteil nimmt hier die sogenannte Basisarbeit ein. Gespräche mit Schülern, Streitschlichtung, Gruppentraining und ähnliches. Manchmal reicht ein Gespräch, so die Schul­soziarbeiter, manchmal müssen aber wiederholte Sitzungen durchgeführt werden.

Ebenfalls wichtig sind die Lehrerberatung und der Kontakt zu den Eltern und dem Jugendamt bei schwierigen Schülern. Auch gezieltes Einzeltraining für Schüler, die den Unterricht stören kann eine deutliche Verbesserung bewirken. 

Auch der Kontakt zu psychologischen Beratungsstellen oder dem Kinder- und Jugendtreff in Weilheim sind wichtig. Außerdem Gewaltprävention, die Zusammenarbeit mit der Polizei, ­Ärzten und Behörden.

Als Ausblick für das kommende Jahr steht u. a. die Stärkung der Medienkompetenz, die Gewaltprävention (auch verbale Gewalt), die Förderung von Werten und Umgangsformen und der Ausbau der Elternarbeit und Erlebnispädagogik (ganzheitlicher Ansatz vom logischen Denken, über körperliche Aktivität bis hin zur Teamarbeit) auf dem Programm. 

Während der Diskussionsrunde vermerkte ein Stadtrat, es sei gut zu hören, was geleistet wird und was eventuell auch nicht geleistet werden kann. Derzeit stehe vor allem die Krisen­intervention im Fokus. Man müsse sich die Frage stellen, ob es nicht wichtig wäre, bereits präventiv mehr aktiv zu werden. Bei einer Aufstockung der Stelle um z. B. 25 % in der Limburgschule könne hier viel erreicht werden. Der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen. Falls dies nicht möglich sei, dann wünschte er sich, Frau Schmidt wenigstens in Einzelprojekten entsprechend einzu­setzen.

Der Bürgermeister schlug vor eine Aufstockung im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen zu diskutieren und diese im Gesamtkontext mit der Personalentwicklung bei anderen Stellen zu sehen. Dies sei auch Bestandteil der für das Wochenende anberaumten Klausursitzung.

Bedarfsplanung Schulen

Der Gemeinderat hat die Verwaltung gebeten, eine Übersicht über die voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen an der Limburgschule zu erstellen.

 

Anhand ausgewählter Parameter wurde so prognostiziert, dass an der Limburgschule bis zum Schuljahr 2024/25 mit dreizehn bis maximal fünfzehn Klassen zu rechnen ist. Hinzu kommt eine Klasse von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf, die stundenweise außerhalb ihrer Regelklasse unterrichtet werden. Allerdings sind einige Unbekannte in der Rechnung, da beispielsweise die tatsächlichen Zu- und Wegzüge nur geschätzt werden können und der exakte Einschulungsstichtag derzeit diskutiert wird.

Die Limburgschule verfügt daher mittelfristig voraussichtlich über ausreichende Räumlichkeiten. Die aktuellen Daten werden jedoch regelmäßig fortgeschrieben, damit ggf. rechtzeitig geeignete Maßnahmen erarbeitet werden können.

Ein Stadtrat erkundigte sich, ob der vorgesehene Klassenteiler von 28 Schülern als große oder kleine Klasse angesehen werden könne. Die anwesende Konrektorin entgegnete, dass 28 Schüler eigentlich schon eine große Klasse darstellten. Aber da wenige Lehrer zur Verfügung stünden, wurde der Teiler mittlerweile sogar ausgesetzt. 

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von dem Sachstandsbericht.

 

Einführung RFID-gestützte Verbuchung inkl. Selbstverbuchung für Kunden mit 24-Stunden-Rückgabe

Die Büchereileitung nutzte die Gelegenheit, einen Tätigkeitsbericht über die vergangenen Jahre abzugeben und stellte das Fazit voran: der Stadtbücherei „geht es gut“. Die Ausleihzahlen bewegen sich stabil auf einem sehr hohen Niveau, ebenso wie die Besucherzahlen. Gleichzeitig werde die Bücherei immer mehr zum „dritten Ort“, neben der Arbeitsstätte und den ­eigenen vier Wänden. Außerdem wandelt sie sich immer mehr zu einem Lernort, gerade für Schüler und die Vorbereitung von Auf­gaben und Referaten. Aufenthaltsdauern von bis zu einer Stunde in der Bücherei bei knapp der Hälfte der Besucher unterstreichen dies. Und repräsentative Umfragen haben ergeben, dass ein großer Teil der Nutzer sehr zufrieden oder zufrieden mit der Weilheimer Stadtbücherei ist.

Die Bücherei hat intern jedoch keine Kapazitäten mehr frei, um den Service weiter zu verbessern. Die Effizienz wurde bereits soweit gesteigert und ein umfangreicher Qualitäts- und Organisations­entwicklungsprozess durchgeführt, dass sie erst kürzlich als „Ausgezeichnete Bibliothek“ zertifiziert wurde.

Um den Kundenservice zu verbessern schlägt die Ver­waltung daher die Umstellung auf RFID-Technologie vor. Leseausweis und Medien erhalten einen Transponder und können ­automatisch ausgelesen werden. Ausleihvorgänge, und bei einer 24-Stunden-Rückgabe auch die Rückbuchungsvorgänge, ­können so vom Kunden direkt im Stapel vorgenommen werden. 

Im ersten Halbjahr 2019 stellte die Stadt daher innerhalb des ­Projekts Digitale Zukunftskommune für die Maßnahme einen Antrag auf Umsetzungsprämie beim Land Baden-Württem­berg. Dieser Antrag wurde allerdings abgelehnt, da die RFID-Technik in Bibliotheken keinen Modellcharakter mehr habe. Mittlerweile werden alle Neugründungen oder ­Sanierungen, auf RFID umstellt. Die Investitionssumme in Weilheim beläuft sich auf rund 95.000 Euro. Die jährlichen Folgekosten belaufen sich auf rund 4.500 Euro. 

Ein Ratsmitglied lobte den sehr interessanten Bericht und er­kundigte sich, was für ein Zeitraum als Übergangszeit von den Magnetstreifen auf das RFID-System geplant sei. Die Stadt­bücherei hält einen Zeitraum von 10 Monaten für machbar und kalkuliert eine Schließzeit von 3 bis 4 Wochen mit ein. 

Der Gemeinderat begrüßte die Maßnahme und stellte für 2020 die notwendigen Haushaltsmittel bereit.

Planung Bissinger Straße/Kelterstraße/Scholderplatz/ Lindach
– Erlass einer Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht

Zur Sicherung der Wettbewerbsziele – Realisierung der Schulturnhalle – Beseitigung bestehender städtebaulicher, verkehr­licher und gestalterischer Mängel im Bereich Bissinger Straße, Kelterstraße, Scholderplatz bis zum Lindachufer – Erschließung der Bebauung entlang der Lindach – Einbindung des Gewässer­randstreifens in einen gewässerbegleitenden Grünraum – hat der Gemeinderat ein besonderes Vorkaufsrecht (§ 25 Abs. 1 Nr. 2 BauGB) in Form einer Satzung beschlossen.

Freibad – Parkplatz Neidlinger Straße
– Freigabe der Ausführung

Der Parkplatz in der Neidlinger Straße wurde durch die Baumaßnahmen am Freibad stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Großteil der Fläche war bislang außerdem nur provisorisch angelegt. Um die baurechtlich erforderlichen Stellplätze für das Freibad nachweisen zu können, sollen dort nun siebzehn Stellplätze mit betongrauem Pflaster erstellt werden. Die Rand­bereiche würden begrünt und zwei Bäume gepflanzt. Die Gesamtkosten der Herstellung bezifferte die Verwaltung auf rund 70.000 Euro (netto). Die Maßnahme war bislang nicht in der Ausschreibung der Außenanlagen enthalten. Aber der bisherige Ersteller der Außenanlagen wäre bereit, dies noch mitzumachen. Auch nach den Konditionen, die im Rahmen des Wettbewerbs ermittelt ­wurden.

Ein Gremiumsmitglied erkundigte sich, ob es einen be­stimmten Grund gab, warum die Ertüchtigung des Parkplatzes nicht gleich in die Ausschreibung des Freibads aufgenommen wurde. Die Verwaltung erläuterte, dass zum Zeitpunkt der Aus­schreibung nicht klar war, wie stark der Parkplatz in Mitleidenschaft ge­zogen wird, zumal dort ungeplant ein großer Kanal verlegt werden musste. Außerdem Gasleitungen etc. Das war so nicht absehbar, so der Stadtbaumeister. 

Ein anderer Stadtrat sprach sich dafür aus, die Parkplätze zu ertüchtigen. Aber er sei sich nicht sicher, ob diese überhaupt von den Freibadbesuchern genutzt würden. Der Vorsitzende entgegnete, dass es sich um baurechtlich relevante Plätze ­handele. Man benötige die erforderliche Anzahl von 25 Stell­plätzen ­rechnerisch. Praktisch würden wohl nur sehr wenige Besucher tatsächlich dort parken. Der Parkplatzsituation sei man sich bei der Entscheidung zur Sanierung bewusst gewesen. 

Seitens eines Ratsmitglieds wurde angeregt, dort ein Drehkreuz zu installieren, damit die Freibadbesucher dies als ­direkten Ausgang zu den Parkplätzen nutzen könnten. Dieser Vorschlag wurde von der Verwaltung bereits untersucht, ­scheitert aber daran, dass dort bereits ein großes Zufahrtstor für die An­lieferung und Beschickung des Freibads vorhanden ist. 

Letztendlich wurde in Frage gestellt, ob die geplanten Grün­flächen an dem Parkplatz wirklich notwendig seien. Dies stelle nur einen erhöhten Aufwand für den Bauhof dar. Die Verwaltung sagte zu zu prüfen, ob die Grünflächen eventuell privat ver­pachtet werden können.

Bei einer Enthaltung wurde die Umsetzung vom Gemeinderat genehmigt und soll nach Möglichkeit noch 2019 erfolgen. 

Sanierung Egelsbergstraße
– Nachtrag Erneuerung Umleitungsstrecke

Aufgrund der Sanierungsmaßnamen in der Egelsbergstraße wird zurzeit der Linienbusverkehr über das Katzensteigle in Richtung Reuschweg und umgekehrt umgeleitet. Dieser asphaltierte Weg ist für die hohe Belastung nicht ausgelegt und es haben sich entsprechende Absenkungen und Schlaglöcher gebildet. 

Nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme soll der Weg durch die Fa. Waggershauser erneuert werden. Der Gesamtaufwand der Maßnahme beläuft sich auf rund 47.000 Euro. Die ­Kosten können voraussichtlich innerhalb des Budgets der Egelsbergstaße abgedeckt werden. 

Ein Gemeinderat wollte wissen, ob der vorhandene Asphalt auf Schadstoffanteile untersucht wurde und ob es erforderlich sei, den Untergrund noch zu verdichten. Eine weitere Verdichtung sei nicht notwendig, so die Verwaltung. Es lägen auch keine Anhaltspunkte vor, dass Schadstoffe enthalten seien. Sollten sich aber konkrete Anhaltspunkte ergeben, dann werde man natürlich entsprechend reagieren.

Ein anderes Ratsmitglied gab sich zuversichtlich, dass sobald der Omnibusverkehr dort nicht mehr fließt, die Straße viele Jahrzehnte wieder Bestand habe.

 

Genehmigung von Spenden

Der Gemeinderat genehmigte fünf Spenden unter 300 Euro ­pauschal und zwei Spenden über 300 Euro ihrem Zweck nach entsprechend je einzeln.

 

Bekanntgaben und Anfragen

Zuschuss Schützenverein

Bürgermeister Johannes Züfle gab aus nicht öffentlicher Sitzung bekannt, dass der Gemeinderat beschlossen hat den Schützen­verein Weilheim 1905 e.V. bei der Sanierung seiner Liegen­schaften mit 12.500 € zu bezuschussen.

 

Fahrradweg Richtung Kirchheim

 

Ein Gremiumsmitglied erkundigte sich, ab wann dieser wieder genutzt werden könne. Leider ist die Stadt nicht Herr des Verfahrens, erklärte die Verwaltung. Seitens der Deutschen Bahn wurde jedoch eine Ertüchtigung bis Ende des Jahres zuge­sichert.

 

 

Kontaktdaten

Kontakt

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