Weilheim Aktuell: Weilheim an der Teck

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Aus dem Gemeinderat

Artikel vom 11.04.2019

Aus dem Gemeinderat

1. Bürgerfragerunde

Aus den Reihen der Zuschauer wurden keine Fragen gestellt. 

2. Freibadsanierung
– Sachstand

Bürgermeister Züfle begrüßt von Seiten der Fritz Planung GmbH die Projektleiterin Frau Klügel sowie den Bauleiter Herrn Tollkühn und den Technischen Leiter Herrn Beck. Anhand einer Präsentation führen diese den aktuellen Sachstand der Freibadsanierung aus. Nach dem Abbaden am letzten Öffnungstag im September wurde rasch mit den Abbrucharbeiten begonnen. Die Suche nach einer sinnvollen und wirtschaftlichen Lösung zur Sicherung der Baugrube mittels Verbau o. Ä. sowie die verspätet eingegangene Baugenehmigung führten bereits in der Anfangsphase im Zeitplan zu einiger Verzögerung.

Herr Beck versichert jedoch, dass mittels verdoppeltem Personal­einsatz der Fachfirmen, viel Engagement und der Arbeit an den Samstagen Gegenmaßnahmen für eine baldmöglichste Freibadöffnung getroffen wurden. Bedauernd räumte das Planungs­büro ein, dass ein Fehler im Bauzeitenplan beim Gewerk Badewassertechnik erst im März 2019 erkannt wurde.

Aus dem verbleibenden Rückstand von rund vier Wochen ­resultiert die prognostizierte Fertigstellung – abhängig von den Witterungsverhältnissen – am 2. August 2019.

Hinsichtlich der Kosten vermittelt Herr Beck den Überblick, dass sich zwar Betonierarbeiten und der Rohrleitungsbau aufwändiger gestalteten, jedoch die Baugrubenerstellung mit der Böschung Kosten einspart. Damit trifft die derzeitige Kosten­prognose der Baukosten mit rund 3,358 Millionen Euro die ­Planungen von 3,359 Millionen Euro beinahe genau. (Einschließlich der Baunebenkosten werden die Gesamtkosten bei 4,1 Millionen Euro liegen.)

Bauleiter Herr Tollkühn präsentierte dem Ratsrund in Kürze einen Bilderüberblick zum Verlauf und dem Stand der Arbeiten. Nach Ostern wird per Schwertransport die neue Filteranlage in Weilheim eintreffen und bei konstanteren Temperaturen kann mit dem Schweißen der Beckenböden begonnen werden. 

Bürgermeister Züfle rundete den Sachstandsbericht mit der Idee ab, für die verbleibende Saison in 2019 keine Neu­kalkulation der Eintritte vorzunehmen. Vielmehr sollen die alten Preise bei den Einzeleintritten weiter gelten. Bei den Dauerkarten sollen die die Preise im Verhältnis zu den voraussichtlichen Öffnungs­tagen angepasst werden. Damit soll den Bürgerinnen und ­Bürgern die Möglichkeit gegeben sein, als Jugendliche für 10 Euro beziehungs­weise als Erwachsene für 20 Euro, für die restliche Saison das neue Freibad kennenzulernen. Neuerungen soll es in der Kartenvielfalt geben, beispielsweise Tageskarten für ­Familien oder vergünstigt für Alleinerziehende sowie Zehner­karten. Der Vorverkauf der Saisonkarten wird ab 1. Juli 2019 im Bürgerbüro beginnen.

Organisatorisch wird das neue Freibad täglich auch an Regentagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet haben und der Frühbadetag am Mittwoch ab 7 Uhr wird beibehalten. Der kurzen Saison ­Rechnung tragend soll, so Bürgermeister Züfle, die Badesaison bei entsprechenden Wetterbedingungen im September ver­längert werden. Zwischenzeitlich kann von vorfreudigen Wasser­ratten bis zur Freibaderöffnung das Lehrschwimmbecken auch über die sonst gängige Schließzeit in den Pfingstferien genutzt werden.

Das Gremium äußerte sich in gemischten Stimmen über den Zeitverzug. Sicherlich sei die Planung im Ansatz sportlich ge­wesen, jedoch habe man sich an Spezialisten für Bäder­betriebe gewandt. Zudem baue Weilheim auch kein über­proportional ­großes oder komplexes Freibad, was den Zeitverzug recht­fertigen könne. Weiter kam die Frage auf, ab wann eine Öffnung in dieser ­Saison überhaupt noch sinnvoll sei. Hierzu betonte Bürger­meister Züfle, dass sowohl das Personal als auch die Verwaltung mit Vorfreude die Öffnung erwarte und ein Überwintern einer ungenutzten Anlage und der Technik wenig zielführend sei. Auch bei einer kurzen Saison können wertvolle Erfahrungen zu neuen Ab­läufen und eventuellen Verbesserungsmöglich­keiten gesammelt ­werden. Stadtbaumeister Jens Hofmann konnte die Sorgen nehmen, die sich um die vielen Rasenflächen und deren Herstellung in den heißen Monaten kurz vor Öffnung drehen. So ist ein Großteil der bestehenden Grünfläche abgesperrt ­worden, dass nach Abschluss der Arbeiten an den Außen­anlagen im Frühjahr nur kleine Stücke und ausgewiesene Zufahrten ­wieder eingesät werden müssen. Befragt nach der Sicherheit des ­aktualisierten Zeitplans, ant­wortete das Planungsbüro, dass ­dieser eingehend geprüft wurde und als sicher gilt. Einziges Risiko sind längere Regenperioden zu den Zeiten, an denen der Landschaftsbau erfolgen soll.

Die Ratsmitglieder nahmen abschließend Kenntnis von Sachstandsbericht und der geplanten Gebühren für die Saison 2019.

3. Bestätigung der Wiederwahl des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim und seines Stellvertreters

Als absolute Pflichtaufgabe der Stadt beschreibt Bürgermeister Züfle die Bereitstellung einer Freiwilligen Feuerwehr. Dies habe leider erst jüngst der Brand in Hepsisau gezeigt, wobei die ­vielen Ehrenamtlichen in einem knapp zehnstündigen Einsatz mehr als lobenswerte Arbeit geleistet und ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert haben.

In der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 23. März 2019 standen nach Ablauf der fünfjähriger Amtszeit zum 1. April 2019 die Wahlen der Posten des Feuerwehr­kommandanten sowie dessen Stellvertreter auf der Tagesordnung. Bereits vorab hatten sich die Amtsinhaber, Feuer­wehrkommandant Norbert Wahl und Stellvertreter ­Wolfgang Pfauth, für eine weitere Amtszeit erneut zur Wahl gestellt. Mit 76 und 77 von möglichen 80 Stimmen wurden die beiden Ehrenamtlichen mehr als deutlich in ihren Ämtern bestätigt.

Bürgermeister Züfle führte aus, dass dem Gemeinderat als Hauptorgan die Aufgabe obliege, die Zustimmung zu diesen Wieder­wahlen zu erteilen. Diese erteilte das Gremium ein­stimmig.

4. Bauantrag Gewann „Tiefenwiesen“, Flst. Nrn. 649 und 650
– Neubau eines 25-m-Schleuderbetonmastes mit zwei Plattformen sowie Betriebscontainer mit Satteldach und Holzverschalung

Bürgermeister Züfle erläuterte, dass die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) aus Stuttgart in Hepsisau den Bau eines 25-m-Schleuderbetonmastes mit zwei Plattformen und zuge­hörigem Betriebscontainer plant. Bereits im Juli 2018 hat der Ortschaftsrat den Standort des Mastes rechts der Hauptstraße von der L 1200 aus Weilheim kommend befürwortet. Die zwei ­städtischen Grundstücke auf den Flurstücken 649 und 650 ­liegen zwar im baurechtlichen Außenbereich, jedoch kann im Rahmen sogenannter privilegierter Vorhaben – beispielsweise Landwirtschaft oder Telekommunikation – eine Bebauung zugelassen werden. Weiter betont Bürgermeister Züfle die Not­wendig­keit der Schaffung von zukunftsfähiger Infrastruktur. Durch die Maßnahme kann das Mobilfunknetz in Hepsisau verbessert werden. Mit Erteilung des kommunalen Einvernehmens durch den Ratsbeschluss kann die Baugenehmigung erteilt ­werden und mit der Deutschen Funkturm GmbH ein Pachtvertrag geschlossen werden. Nachdem für das Gremium geklärt werden konnte, dass der Mast dann für alle Betreiber zur Ein­mietung zur Verfügung steht, erteilte das Gremium einstimmig das kommunale Einvernehmen. 

5. Bauantrag Michaelshof-Ziegelhütte Einrichtung für Erziehungshilfe e. V., Michaelshof 1 – 5
– Erweiterung Pferdestall und Neubau Heulager

Für die Einrichtung für Erziehungshilfe e. V. am Michaelshof-Ziegel­hütte oberhalb von Hepsisau soll der bestehende Pferde­stall erweitert werden sowie ein Heulager entstehen. Bürger­meister Züfle erläutert zu diesem Vorhaben im Außenbereich, dass baulichen Anlagen Bestandteil des pädagogischen ­Konzepts des Michaelshofs sind und zudem von unter­geordneter Größe sind, daher kann nach Auffassung der Stadtverwaltung das kommunale Einvernehmen erteilt werden. Dem wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt.

6. Genehmigung von Spenden
Einzelgenehmigung zur Annahme von Spenden

Eine Spende über 600 Euro für die Unterstützung der Betreuungs­angebote der Limburgschule sowie eine Büchersachspende im Wert von 360 Euro nahm der Gemeinderat einstimmig an.

7. Bekanntgaben und Anfragen

Gänsweide II:
Im Neubaugebiet Gänsweide II konnten aktuell bereits 22 Kaufverträge beurkundet werden. Zudem sind fünf Bau­genehmigungen eingegangen sowie zwei Anträge im Kenntnisgabeverfahren.

Egelsbergstraße:
Stadtbaumeister Jens Hofmann erläutert anhand Bildern den sukzessiven Baufortschritt an der Egelsbergstraße. In einigen Bereichen wurde bereits die Asphalttragschicht aufgetragen, sodass einige Grundstücke und die Tiefgarage des Hochhauses bereits wieder anfahrbar sind. Zudem entstehen bereits erste Baumgruppen und der Gehweg wird verbreitert. Die Arbeiten gehen planmäßig gut voran, wobei die Stadt nach wie vor um möglichst wenig Unannehmlichkeiten der Anlieger bemüht ist.

Sozialer Bürgerfahrtdienst:
Bürgermeister Züfle gibt bekannt, dass sich der Bürgerfahrdienst großer Beliebtheit erfreut. In 526 Fahrten an 116 Fahr­tagen (Dienstag und Donnerstag) wurden knapp 7.000 Kilo­meter zurückgelegt und die rund 20 ehrenamtlichen Fahrer haben dabei 2.052 Stunden Arbeit geleistet. Aus dem Gremium wird bekräftigt, dass die Einrichtung ein Erfolg ist. Maßgebend dafür sei, individuelle Fahrten anzubieten und keinen ­starren Fahrplan. Auch die direkte Koordination der Fahrten mittels Voranmeldung via Mobiltelefon bei den Fahrern sei die richtige Entscheidung gewesen.

Wohnmobilstellplatz:
Bürgermeister Züfle berichtet über den positiven Ausgang der Gespräche mit beiden Weilheimer Tankstellen hinsichtlich des vom Gemeinderat gewünschten Kartenverkaufs dort. Parallel wird eine zusätzliche digitale Lösung mit einer App gesucht. Noch im April kann der Stellplatz damit fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Schafstall:
Ein Stadtrat erkundigt sich nach dem Sachstand zum Schafstall, den der Technische Ausschuss vor Ort vergangenen Winter besichtigt hatte. Hierzu erläutert Bürgermeister Züfle, dass die Stadt auf das Gutachten der Sachverständigen warte, die vor Kurzem ihre Vor-Ort Messungen beendet hat.

BW-Atlas:
Eine Ratsstimme informiert über die Veröffentlichung des BW-Atlas, wonach der Stadt Weilheim ein Bevölkerungswachstum von knapp 3 % prognostiziert wird. Dies müsse man in den Zukunftsplanungen jeglicher Belange berücksichtigen.

Tennissteg:
Auf Nachfrage äußert die Verwaltung, dass der Steg weiterhin unter Beobachtung steht und es aktuell keine neuen Erkenntnisse gibt. Die Sanierung ist weiterhin geplant, konnte angesichts zahlreicher anderer Projekte und Baustellen aber noch nicht erfolgen.

Umleitung L 1200:
Zur Baustellenumleitung stellt Ordnungsamtsleiter Herr Burkhardt dar, dass gelegentlich Personen unerlaubter Weise und trotz Sperrung die reguläre Straße L 1200 befahren und dann vor arbeitenden Baggern stehen. Dies hemmt die Arbeiten und stellt ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die landwirtschaftlichen Wege sind nur durch Traktoren oder Fahrzeuge mit Sondergenehmigung zu nutzen.

Kontaktdaten

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  • Telefonnummer 07023 106-0
  • Faxnummer 07023 106-114
  • E-Mail schreiben

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