Weilheim Aktuell: Weilheim an der Teck

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Aus dem Gemeinderat

Artikel vom 04.07.2019

Neues Gremium auf sein Amt verpflichtet und fünf ausgeschiedene Räte verabschiedet

Zu Beginn der gut besuchten Sitzung ging Bürgermeister Johannes Züfle auf das Ergebnis der Gemeinderatswahlen vom Mai ein. Sechzehn der amtierenden Gemeinderäte hatten sich wieder zur Wahl gestellt, dreizehn davon wurden in ihrem Amt bestätigt – und das bei insgesamt 70 Bewerbern. Die Wählerschaft hat damit im Großen und Ganzen den Wunsch nach Konstanz zum Ausdruck gebracht, so der Rathauschef. Viele Ratsmitglieder genießen bereits über mehrere Amtsperioden hinweg das Vertrauen der Bürgerschaft dank ihres engagierten Einsatzes.

Für das Hauptorgan der Stadt wurden nach den Regelungen der unechten Teilortswahl sechzehn Bewerber aus dem Wohnbezirk Weilheim gewählt und zwei Bewerber aus dem Wohnbezirk Hepsisau.

Aufgrund des Wahlergebnisses bzw. mangels Kandidatur scheiden aus dem Gemeinderat aus: Reiner Braun, Manfred Hermann, Steffen Meckes, Wolfgang Rehm und Gerd Sindlinger.
Für diese rücken fünf neue Räte nach. Das kann der Gemeinderatsarbeit neue Impulse verschaffen, erhoffte sich der Bürgermeister. Alle Gemeinderäte seien nun gefragt, Bewährtes und neue Ideen zu verbinden und gemeinsam für unsere Stadt den demokratischen Konsens zu suchen.

Den versammelten Ratsmitgliedern dankte er im Namen der ganzen Stadtgemeinschaft und erinnerte an die vergangenen fünf fruchtbringenden, bewegten und auch lehrreichen Jahre. Um diese Revue passieren zu lassen, zählte er einige der laufenden oder bereits abgeschlossenen Themen auf, für die der Gemeinderat in der vergangenen Amtsperiode die Weichen gestellt hat. Eine lange Liste. Diese wurde durch außergewöhnliche Herausforderungen wie die Asylkrise, und einen Bürgerentscheid noch ergänzt. Den Räten sprach Bürgermeister Johannes Züfle dabei die Anerkennung aus, dass diese bei ihren Entscheidungen nicht nur den Einzelnen mit seinen Wünschen und Bedürfnissen, sondern vielmehr stets das Große, das Allgemeinwohl berücksichtigt haben.

Auch persönlich bedankte er sich bei den Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren.

Gemeinderatswahl 26. Mai 2019
– Entscheidung über das Vorliegen von Hinderungsgründen gemäß § 29 GemO bei den am 26. Mai 2019 gewählten Gemeinderäten

Bürgermeister Johannes Züfle stellte voran, dass die Verwaltung bereits eine Vorprüfung durchgeführt hat, ob Hinderungsgründe für einen Amtsantritt bei den gewählten Gemeinderäten bestünden. Auch die Gruppierungen haben dies im Vorfeld eruiert. Da keine Bedenken vorgebracht wurden, fasste der Gemeinderat noch in der alten Besetzung den einstimmigen Feststellungsbeschluss, dass bei keiner der am 26. Mai 2019 gewählten Personen Hinderungsgründe für den Eintritt in das Ratsgremium gemäß der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg bestehen.

Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte Reiner Braun, Manfred Herrmann, Steffen Meckes, Wolfgang Rehm und Gerd Sindlinger

Abschied ist immer ein gewisser Herzschmerz, begann der Bürgermeister, bevor er die fünf Stadträte jeweils in einer persönlichen Dankesrede würdigte und jedem für die geleisteten ehrenamtlichen Verdienste eine goldene Gedenkmünze der Stadt und ein kleines Präsent überreichte. Gleichzeitig dankte er den Partnerinnen und Partnern der Gemeinderäte für deren Geduld und Verständnis für die ehrenamtliche Tätigkeit. Diese leisteten dadurch – mindestens indirekt – einen wichtigen Beitrag zu den bereits angesprochenen wichtigen Weichenstellungen der Stadt.

Stadtrat Wolfgang Rehm rückte 2013 in den Gemeinderat nach. Zweimal hatte ihm die Wählerschaft das Vertrauen ausgesprochen. 2019 hat er sich nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen. Als naturverbundener Mensch habe er stets so etwas wie das „Auge der Verwaltung in Wald und Flur“ dargestellt und damit einen wertvollen Beitrag für die Stadt geleistet, so der Bürgermeister. Gleichzeitig sprach er ihm Dank für seine, nach außen hin vielleicht ruhige und zurückhaltende, durch zahlreiche E-Mails und Gespräche außerhalb der Sitzungen aber wertvolle Ratsarbeit. Ratsarbeit ist mehr als bloße Sitzungspräsenz, unterstrich der Vorsitzende, und dieses Mehr habe Wolfang Rehm gelebt.
Stadtrat Steffen Meckes hat sich ebenfalls nicht mehr aufstellen lassen. Bürgermeister Johannes Züfle mutmaßte in seinen Abschiedsworten, dass dies eine Entscheidung nach dem Motto „ganz oder gar nicht war“ und an diesem Beispiel auch deutlich werde, dass die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt durchaus eine Herausforderung darstellt. Besonders dann, wenn man beides mit ganzem Herzen leben will. Als Selbstständiger sei das sicherlich eine noch größere Herausforderung als bei manch anderem. Gleichzeitig bedauerte er die Entscheidung von Steffen Meckes. Umso mehr, weil dieser sich mit vollem Einsatz in die Gremienarbeit eingebracht habe. Der Rathauschef dankte ihm für fünf Jahre engagierten Einsatz im Stadtrat, für das Gemeinwesen und die Demokratie, als reflektierter, nachhakender und lösungsorientierter Gesprächspartner.

Im Jahr 2016 rückte Stadtrat Gerd Sindlinger in den Gemeinderat nach. Bei seiner Ratsarbeit habe er ein breites Einsatzspektrum unter Beweis gestellt. Dieses reiche vom Tiefbau, seiner beruflichen Heimat, bis zur Jugendarbeit, in der er sich als Mitglied im Jugendbeirat eingebracht hatte, so der Bürgermeister. Dadurch werde deutlich, dass Stadtrat zu sein mehr bedeute, als sich für ein paar einzelne Themenbereiche zu interessieren. Kommunalpolitik heiße vielmehr, das Wohl der Allgemeinheit in Gänze im Auge zu behalten, was Herrn Sindlinger stets ein Anliegen war. Er habe dabei auch nicht bis zur nächsten Sitzung gewartet, sondern oft den Kontakt mit der Verwaltung gesucht und die Dinge unaufgeregt und im Kleinen vorangebracht.
Auch Manfred Herrmann rückte vor zwei Jahren in den Gemeinderat nach. 2013 bis 2014 war er bereits für Hans Burkhardt nachgerückt und auch bei der letzten Wahl verpasste er den Einzug ins Gremium nur knapp und steht nun wieder auf dem ersten Platz als Ersatzperson für die Freien Wähler. Bürgermeister Johannes Züfle attestierte Manfred Hermann dies sportlich zu nehmen und dankte für die Bereitschaft auch in der kommenden Legislaturperiode als Ersatzbewerber für den Fall der Fälle bereit zu stehen. Manfred Herrmann habe durch seine universelle Einsatzbereitschaft vom Jurymitglied über den Kindergartenausschuss bis hin zum vollen Einsatz beim Einlagenspiel der Stadtauswahl gegen den Hobbyclub bewiesen, dass er jederzeit in der Lage wäre im Gemeinderat aktiv Impulse zu setzen.Mit einem Augenzwinkern verabschiedete er ihn daher mit den Worten „Auf Wiedersehen.“

Stadtrat Reiner Braun schließlich rückte 2018 in das Gremium nach. Bürgermeister Johannes Züfle sprach ihm großes optimistisch-konstruktives Interesse an der Ratsarbeit aus. Er habe es nicht langsam angehen lassen, sondern sich vom ersten Moment an voll eingebracht. Dies habe man gespürt und dies habe auch gutgetan und beeindruckt. In der kurzen Amtszeit habe er eine erfrischende Freude mitgebracht, die geeignet war den ein oder anderen anzustecken. Den passionierten Sportler habe man ihm mit seinem Team-Gedanken dabei stets angemerkt.

Ehrung der Stadträte Bernd Bauer, Dr. Hansjörg Egerer, Christl Heilemann und Martin Pfauth
für 10 Jahre ehrenamtliche Arbeit, Ehrung des Stadtrats Rainer Bauer für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit

Bürgermeister Johannes Züfle freute sich, vier Stadträte für ihr bereits zehnjähriges kommunalpolitisches Engagement auszeichnen zu dürfen. Die ersten fünf Jahre reichten dabei kaum aus, sich einen richtigen Überblick zu verschaffen, zitierte der Rathauschef eines der Ratsmitglieder. Die Aufgaben in der Gremienarbeit seien einfach zu vielfältig. Im wahrsten Sinne des Wortes beschäftigten sich die Kommunalpolitiker von der U3-Betreuung bis hin zu den städtischen Friedhöfen „von der Wiege bis zur Bahre“, mit den vielfältigsten Themen, so Züfle. In zehn Jahren kommen so tausende von Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit zusammen, für die er den vier Jubilaren herzlich dankte.

Zusammen mit einigen persönlichen, anerkennenden Worten überreichte der Vorsitzende den vier Stadträten jeweils eine Ehrennadel des Gemeindetags und ein kleines Präsent.

Stadtrat Bernd Bauer habe seine Kenntnisse, nicht nur aus seinem Metier als Landwirt, immer wieder im Ratsrund eingeworfen, sondern auch andere Themen gut besetzt. Außerdem habe er sich zuletzt in besonderem Maße durch seinen Einsatz im Festausschuss für das Stadtjubiläum verdient gemacht. Er strahle Einsatzfreude pur aus, so der Bürgermeister und seine Hilfsbereitschaft baue Brücken.

Auch Stadtrat Dr. Hansjörg Egerer wurde für 10 Jahre gewürdigt. Beruflich bedingt habe er sein Ohr nah an der Bevölkerung. Im Rat sei er ein Allrounder und geschätzt für seine empathische wie ausgleichende Art. Nicht zuletzt deshalb wurde ihm das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters übertragen. Dieses habe er immer verantwortungsbewusst und vertrauensvoll ausgefüllt, so Züfle.

Frau Stadträin Christl Heilemann komme beruflich ebenfalls viel mit der Bevölkerung zusammen. Mit ihrer optimistischen Art wolle sie immer etwas für Weilheim bewegen. Dies unterstreiche auch ihr Engagement im Herzen der Stadt eine Gastronomie zu betreiben und sich bei der Innenstadtoffensive stark einzubringen, genauso wie beim Festausschuss für das Stadtjubiläum.

Stadtrat Martin Pfauth schließlich sei nicht nur anerkannter Fachmann und Ratgeber im Bereich der Versorgungsunternehmen. Auch in sozialen Themen wie Bildung und Betreuung oder dem Vereinswesen sei seine Expertise gefragt, zumal er sich auch außerhalb des Gemeinderats stark ins Ehrenamt einbringt. Sei es bei der Bürgerenergiegenossenschaft oder als Jugendleiter.
Für stattliche 25 Jahre wurde Stadtrat Rainer Bauer gewürdigt. Einen Zeitraum, den der Bürgermeister als herausragend bezeichnete, der vorbildhaft für unser gesellschaftliches Zusammenleben sei. Dabei bekleide Rainer Bauer überdies noch das Amt eines Kreisrats. Auch als Mitglied der Regionalversammlung war er in früheren Jahren schon aktiv. In allen Themenbereichen der Kommunalpolitik könne er mitreden und sich einbringen. Außerdem besitze er die seltene Fähigkeit auch mal „Nein“ zu sagen, aber sei auch in der Lage, die eigene Meinung zu -revidieren oder anderslautende Mehrheitsentscheidungen mitzutragen. Nicht zuletzt deshalb habe er im Ratsrund Gewicht und seine Worte seien anerkannt und geschätzt. Die Bevölkerung hat ihm entsprechend schon sechsmal das Vertrauen ausgesprochen und ihn 2019 erneut zum Stimmenkönig gemacht. Seit 1998 ist er überdies vom Gemeinderat zum 2. stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden.

Verpflichtung und Einsetzung der am 26. Mai 2019 gewählten Gemeinderäte

Bürgermeister Johannes Züfle verpflichtete die fünf neu gewählten und die dreizehn wiedergewählten Gemeinderäte auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Amtszeit 2019 bis 2024. Nach kurzen Hinweisen auf die Bedeutung des Gemeinderats als Hauptorgan für die Stadt, konnten damit auch die nachfolgenden Punkte der Tagesordnung entschieden werden.


Wahl des ersten und zweiten Stellvertreters des Bürgermeisters

In der zu Ende gegangenen Amtsperiode waren Stadtrat Dr. Egerer 1. Stellvertreter des Bürgermeisters und Stadtrat Rainer Bauer 2. Stellvertreter. In offener Wahl wurden beide bisherigen Stellvertreter auf Vorschlag aus dem Ratsrund wieder in ihrer Funktion bestätigt.


Neubesetzung der Ausschüsse des Gemeinderats

Bürgermeister Züfle erklärte den zahlreichen Zuhörern, dass die Anzahl der Sitze in den jeweiligen Ausschüssen in der Hauptsatzung geregelt sei. Im Vorfeld der Sitzung wurden mit den Fraktionen die Modalitäten erörtert und von diesen die zu entsendenden Vertreter benannt. Nachdem der Vorsitzende die Funktionen der einzelnen Ausschüsse kurz erläutert und die vorgeschlagenen Vertreter der Fraktionen verlesen hatte, -wurden die Ausschüsse entsprechend der Stimmenverhältnisse bei der Kommunalwahl auf Basis eines von den Fraktionen vorab abgestimmten Vorschlages in offener Wahl einstimmig besetzt.

Kontaktdaten

Kontakt

  • Stadtverwaltung Weilheim an der Teck
  • Marktplatz 6
  • 73235 Weilheim an der Teck
  • Telefonnummer 07023 106-0
  • Faxnummer 07023 106-114
  • E-Mail schreiben

Öffnungszeiten Rathaus

  • Montag: 07:30 Uhr - 12:30 Uhr
  • Dienstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
  • 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • Mittwoch: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
  • Donnerstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
  • Freitag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Öffnungszeiten Bürgerbüro

  • Montag: 07:30 Uhr - 16:00 Uhr
  • Dienstag: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • Mittwoch: 08:00 Uhr - 13:00 Uhr
  • Donnerstag: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • Freitag: 08:00 Uhr - 12:30 Uhr
zum Seitenanfang